Bruno Rechenbär

Freie Arbeit im Mathematikunterricht

Veröffentlichungsphase
Freiarbeit im Mathematikunterricht der Grundschule

Die Kinder bearbeiteten nun an ihren Plätzen, an Gruppenarbeitsplätzen, auf dem Fußboden, auf dem Flur, in Nebenräumen oder im Computerraum ihre ausgewählte Wahlaufgabe. Dabei konnten sie allein, mit Partner(n) oder mit mir zusammenarbeiten.
In dieser Phase stand ich den Kindern zur Verfügung, um ihnen z.B. einen Lösungsweg zu erklären, um fertiggestellte Arbeiten sofort nachzusehen oder um mir in meinem Übersichtsheft Arbeitsstände zu notieren. Sollten Kinder ihrer eigenen Zielangabe entsprechend nicht arbeiten, wurden sie von mir an ihre Aufgaben erinnert.
Kurz vor dem Ende der Handlungsphase regte ich manchmal bei einigen Kinder gezielt an, ihre Arbeiten zum Schluss der Klasse vorzustellen. Dadurch konnte ich schon schon vorweg berücksichtigen, ob Gruppen zusammen etwas vorstellen, ob verschiedene Arbeiten gezeigt oder vorgelesen werden und ich konnte darauf achten, dass nicht immer dasselbe Kind seine Arbeiten zeigte.
Mit einem akustischen Zeichen (Triangel) beendeten wir die Arbeit an den gewählten Aufgaben. Dieses Signal war gleichzeitig die Aufforderung, sich mit den Arbeitsergebnissen in der Vorstellungsrunde zu versammeln. Einige Kinder werden ihre Arbeitsergebnisse oder Zwischenergebnisse der Klassengemeinschaft vorstellen.