Bruno Rechenbär

Freie Arbeit im Mathematikunterricht

Formaler Aufbau der Karteikarten
Freiarbeit im Mathematikunterricht der Grundschule

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Die Arbeitskarteien stellte ich im Querformat DIN A5 her.
Jede Karteikarte war nach dem unten abgebildeten Muster in Titelleiste und Aufgabenfeld aufgeteilt.
Die Titelleiste enthielt links ein Symbol (hier Geometrie), das Fach Mathematik, der Titel der Kartei und die Kartenseite.
Das Aufgabenfeld enthielt einen erklärenden Text oder eine Aufgabenstellung. Auf einer Karteikarte befanden sich ganz bewusst nur eine oder wenige Aufgaben.
Meinen Erfahrungen nach ließ bei inhaltlich sehr umfangreichen Seiten der Bearbeitungswille der Kindern spürbar nach. Es motivierte die Kinder mehr, wenn sie in einer Stunde eine oder mehrere Aufgabenkarten bearbeitet hatten, als wenn sie die Arbeit an einer Karte erst zu einem späteren Zeitpunkt abschließen konnten.

Formaler Aufbau der Arbeitshefte

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Die Arbeitshefte stellte ich ebenfalls im Querformat DIN A5 her. Die Kopiervorlagen für die Arbeitshefte gestaltete ich so, dass die Blätter beidseitig kopiert werden konnten. Das war nicht nur kostengünstiger, sondern die beidseitige Anordnung der Seiten war oft auch eine Lern- und Arbeitshilfe für die Kinder. Außerdem ordnete ich die Seiten so an, dass sie nach dem doppelseitigen, sortierten Kopieren durch nur einen Schnitt sofort passend zum Heft zusammengefasst werden konnten.
Jedes Heft hatte eine eigene Titelseite, es folgte entweder eine allgemeine Aufgabenstellung oder eine Liste der benötigten Materialien. Bei Heften mit geometrischen Inhalten befand sich fast immer nur eine Aufgabe auf einer Seite. Alle anderen Aufgaben wurden so gestaltet, dass sie vom Umfang her nicht abschreckend wirkten.